





Barium-Ferrosilicium mit 2–4 % Ba-Gehalt. Entwickelt für großformatige Gusseisenteile mit Kugelgraphit, bei denen eine lang anhaltende Impfwirkung entscheidend ist.
| Hauptzusammensetzung | Si 70–75 %, Ba 2–4 %, Al 1,0–1,5 %, Ca 1,0–1,5 %, Rest Fe |
| Bilden | Brocken (5–50 mm), Granulat (1–7 mm, 0,2–1 mm), Sondergrößen |
| Anwendung | Dickwandige Gusseisenteile aus duktilem Gusseisen, Windkraftanlagen-Gussteile, große Ventilkörper |
| Standard | GB/T 2272-2020, ASTM A700 |
Dieses hochbariumhaltige Ferrosilicium (2–4 % Ba) ist ein Premium-Impfmittel, das speziell für anspruchsvolle Gießereien mit duktilem Gusseisen und Grauguss entwickelt wurde. Barium, mit seinem hohen Siedepunkt, bewirkt eine mikrozonale Anreicherung im flüssigen Eisen, wodurch die Graphitisierung deutlich verlängert und der Wirkungsverlust des Impfmittels verzögert wird. Im Vergleich zu Standard-FeSi oder bariumarmen Legierungen ist diese Legierung speziell darauf ausgelegt, Graphitdegeneration und Schwankungen der mechanischen Eigenschaften bei dickwandigen Gussteilen mit langen Erstarrungszeiten zu beheben.
Hinweis: Dieses Produkt ist nicht radioaktiv und entspricht den Umweltstandards REACH und RoHS.
Nachfolgend finden Sie die chemische Zusammensetzung unseres FeSiBa 1–2 % (hervorgehoben) im Vergleich zu anderen gängigen Impfmitteln. Kundenspezifische Zusammensetzungen sind jederzeit erhältlich.
| Klasse / Bezeichnung | Si (%) | Ba (%) | Al (%) | Ca (%) | Fe & Andere |
|---|---|---|---|---|---|
| FeSiBa 2-4% Ba | 70-75 | 2.0-4.0 | 1.0-1.5 | 0.6-3.0 | Gleichgewicht |
| FeSiBa 1-2% Ba | 70-75 | 1.0-2.0 | 1.0-1.5 | 0,6–3,0 (anpassbar) | Gleichgewicht |
| FeSiBa 4-6% Ba | 65-70 | 4.0-6.0 | 1.0-1.5 | 1.0-3.0 (anpassbar) | Gleichgewicht |
| FeSi 72% | 72-75 | – | ≤1,5 | ≤1,0 | Gleichgewicht |
| FeSi 74% | 74-75 | – | ≤1,5 | 0.5-1.5 | Gleichgewicht |
| FeSi 75% | 75-78 | – | ≤1,5 | ≤0,5-1,5 | Gleichgewicht |
| Eigentum | Typischer Wert / Bereich | Anmerkungen |
|---|---|---|
| Schmelzbereich (Solidus/Liquidus) | 1200 °C - 1350 °C (2192 °F - 2462 °F) | Die Zugabe von Barium senkt den Schmelzpunkt im Vergleich zu Standard-FeSi leicht. |
| Spezifisches Gewicht (Dichte bei 20 °C) | 3,2 - 3,5 g/cm³ | Etwas leichter als herkömmliches FeSi, was die Dispersion in der Schmelze erleichtert. |
| Schüttdichte | Ca. 1,8 - 2,2 g/cm³ (112 - 137 lbs/ft³) | Variiert mit der spezifischen Partikelgrößenverteilung |
| Wärmeausdehnungskoeffizient (20-1000°C) | ~10,5 × 10⁻⁶ /K | – |
| Mikrostruktur | FeSi₂ + BaSi₂ eutektische Phasen | Barium ist gleichmäßig als Silizid verteilt. |
Bearbeitungshinweis: Hergestellt unter Anwendung von kontrollierten Gieß- oder Wassergranulationsverfahren, um eine homogene Zusammensetzung, minimale Entmischung und reduzierten Feinanteil zu gewährleisten.
FeSiBa 2-4% ist das bevorzugte Impfmittel für kritische Gussteile, bei denen eine gleichbleibende Leistung unerlässlich ist:
Hinweis: Die optimale Zugabemenge hängt von der Zusammensetzung des Grundeisens (insbesondere von Schwefel und Sauerstoff), dem angestrebten Mikrogefüge und den Gießbedingungen ab. Wir empfehlen Vorversuche zur Feinabstimmung der Dosierung.
| Parameter | Details |
|---|---|
| Mindestbestellmenge | 20 Tonnen (Probebestellungen möglich) |
| Lieferzeit | 15-20 Tage nach Bestätigung |
| Verladehafen | Tianjin, Shanghai, Qingdao |
| Versandoptionen | FOB, CIF, CFR, DAP |
Selbstverständlich unterstützen wir die Durchführung von Inspektionen durch international anerkannte Prüfstellen wie SGS-Prüfung-Prüfung und BV, um die Produktqualität vor dem Versand zu überprüfen. Die Prüfung umfasst Aussehen, Gewicht, Abmessungen und die Analyse der chemischen Zusammensetzung. Der gesamte Prüfprozess wird fotografisch und schriftlich dokumentiert und Ihnen zusammen mit dem abschließenden Prüfbericht zur Verfügung gestellt. So können Sie sicher sein, dass Sie sich keine Sorgen um die Produktqualität machen müssen.
Barium besitzt einen niedrigeren Dampfdruck und einen höheren Siedepunkt als andere Elemente wie Calcium oder Strontium. Dadurch bildet es stabile, bariumreiche Silizidphasen, die sich im flüssigen Eisen langsamer auflösen. Dieser Mechanismus der „langsamen Freisetzung“ liefert über einen längeren Zeitraum kontinuierlich Graphitisierungskeime und wirkt so der natürlichen Tendenz des Impfeffekts entgegen, mit der Zeit an Wirkung zu verlieren. Der optimale Bereich von 2–4 % stellt ein ausgewogenes Verhältnis zwischen sofortiger Keimbildung und langfristiger Beständigkeit gegen Farbverluste dar.
FeSiBa-Impfmittel erzielen in Eisen mit einem basischen Schwefelgehalt zwischen 0,008 % und 0,015 %Barium besitzt eine starke Affinität zu Schwefel und trägt zur Bildung stabiler MnS-BaS-Komplexe bei, die als hervorragende Graphitkeimbildungssubstrate dienen. Bei sehr schwefelarmen Eisenlegierungen (<0,005 %) ist seine Leistung weiterhin besser als die von Standard-FeSi, allerdings ändert sich der Abbauprozess; bei Bedarf beraten wir Sie gerne zu Prozessanpassungen.
Es eignet sich hervorragend für dickwandige Bauteile aufgrund seiner Beständigkeit gegen Farbverblassung, ist aber auch bei komplexen, dünnwandigen Gussteilen sehr effektiv. In solchen Anwendungen verschiebt sich seine Hauptrolle hin zu Karbide eliminieren (Kälte) An den Kanten und Ecken wird sichergestellt, dass das Gussteil je nach Wunsch vollständig ferritisch oder perlitisch ist und Bearbeitungsprobleme vermieden werden. Für rein dünnwandige Werkstücke wird eine etwas feinere Korngröße (z. B. 0,2–0,8 mm) empfohlen.
Beide sind „komplexe“ Impfstoffe, die zur Lichtbeständigkeit eingesetzt werden. Zirkonium ist sehr wirksam bei der Kontrolle der schädlichen Auswirkungen von Stickstoff und fördert ferritische Strukturen. BariumAndererseits liegt der Fokus eher auf der Verbesserung der Graphitisierungsleistung und der Erhöhung der Anzahl der Graphitknötchen. Barium wird aufgrund seiner Kosteneffizienz bei sehr großen Gussteilen oft bevorzugt, während Zirkonium bei spezifischen Problemen mit stickstoffbedingter Porosität zum Einsatz kommen kann.
Obwohl es weniger hygroskopisch ist als einige andere Impfmittel (wie z. B. Seltenerden), sollte es zur Vermeidung von Oberflächenoxidation trocken, vorzugsweise in Innenräumen, gelagert werden. Bewahren Sie es in den originalen, verschlossenen Beuteln oder Big Bags auf. Bei längerer Lagerung in großen Mengen empfiehlt es sich, das Material vor Gebrauch erneut zu trocknen oder zu testen, insbesondere bei feinkörnigem Material, das in automatischen Dosiersystemen verwendet wird, um Verstopfungen zu vermeiden.
Spezialisiert auf die Ferrolegierungsproduktion mit fundierten Branchenkenntnissen
Jede Charge wird geprüft, um eine gleichbleibende Zusammensetzung und Leistung zu gewährleisten.
Zuverlässiges Logistiknetzwerk gewährleistet pünktliche Lieferungen weltweit
Erfahren Sie mehr über unseren Qualitätskontrollprozess, unsere Produktionsanlagen und unsere Kundeninteraktionen.
Kontaktieren Sie unser technisches Vertriebsteam für Preisinformationen, Muster oder Anwendungsberatung, die auf Ihre spezifischen Bedürfnisse zugeschnitten ist.
Kontaktieren Sie uns noch heute!